Immer noch Süden

Myrtle Beach liegt schon in Süd Carolina und ist ein typischer Touristenort am Meer.
Wir bleiben trotzden drei Tage, denn die Temperaturen liegen über 20° C und die CBX benötigt einen Schraubertag.

Die CBX ist durchgeschaut und soweit in Ordnung. Ich habe Öl nachgefüllt, konnte das Startproblem aber nicht beheben.
Wir packen zusammen und fahren weiter nach Charleston. Der Campingplatz liegt sehr schön an einem See, hat aber einige Probleme: Im See tummeln sich Krokodile und wir haben ein sehr schlechtes WIFI.
Einen Tag verbringen wir in der Stadt mit kolonialem Südstaatenflair.
Die Nächte sind aber auch hier schon kühl und wir fahren weiter in Richtung Savannah.

Dies ist der mit Alligatoren verseuchte See.

Einige Fotos von Charleston und von der Fahrt in Richtung Savannah sind schon online.

Im Internet finden wir einen vielversprechenden Campingplatz in der Nähe von Beaufort und Savannah. Es ist der KOA-Platz South Point. Im Jahr 2016 war es der beste KOA Platz des Jahres. Drei Tage bleiben wir und für uns ist es der beste Platz, den wir bisher hatten. Es sind nicht nur die sehr familiäre Atmosphäre, sondern auch die Angebote der Belegschaft. Wir kommen so z.B. in den Genuss einer Weinprobe (Weine aus USA) für je 7$ pro Person.  Von den sechs angebotenen Weinen waren 5 nicht unser Geschmack: Zu süß, Geschmack nach Ananas…
Ein Rotwein aus Kalifornien war dem Côtes du Rhône nicht unähnlich.

Heute, am26. November, ist Stadtbesichtigung von Savannah angesagt. Die CBX bleibt stehen und wir fahren mit dem Bus. Laut Reisebeschreibungen soll Savannah eine schöne Stadt sein. Wir werden nicht enttäuscht, sind aber angesichts des dort in die Immobilien investierten Geldes ein wenig irritiert. Die Summen bewegen sich im mehrstelligen Millionenbereich.

Unser Zelt stand in Richmond Hill direkt am See, in dem Alligatoren leben. Die sollen laut Campingplatzbetreiber nur einmal einen kleinen Hund gefressen haben. Für uns bleibt aber in der Nacht ein ungutes Gefühl.
Bis Florida sind es nur noch ein paar Meilen.

Auf Wiedersehen Georgia

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