Route 66

Gleich nach dem Zeltaufbau in Amarillo fahren wir mit der CBX zur Cadillac Ranch. Gegen 18 Uhr sind wir an Ort und Stelle. Mit uns gefühlte einhundert Autotouristen. Da sind natürlich keine gescheiten Fotos möglich. Morgen früh um sieben Uhr kommen wir wieder! So war es dann auch, wir waren ganz allein auf weiter Flur. Doch kaum hatten wir die Bilder im Kasten, kamen die ersten schon wieder. Heute Abend aber fahren wir mit dem „Longhorntaxi“ ins Steakhaus.

Die Wettersituation in Amarillo ist nicht die beste. Es sind schwere Gewitter und Tornados angekündigt. Wir verlassen Texas, haben einen schönen Tag in Oklahoma und dann die gleiche Situation wie in Amarillo. Die Schlechtwetterfront kommt vom Süden und zieht nach Norden. Am Motorradtreffpunkt in Arcadia (Popbottle) verweilen wir und kommen mit Motorradfahrern ins Gespräch. Sie laden uns auf die Gun Range ein. Wir überlegen lange und lehnen schweren Herzens ab. Im Nachhinein sollte sich diese Entscheidung als goldrichtig erweisen. Als wir in Lebanon (Missouri) unser Zelt aufgebaut haben, beginnt auch hier der Gewitterregen. Auf der Wetterkarte können wir uns anschauen, was gerade in und um Tulsa los ist: Überschwemmungen und Tornados. Trotz der schlechten Wetterlage sind wir strikt die alte Route 66 gefahren. Viele Motorradfahrer haben wir dort nicht getroffen. Die fahren den Highway 40, bzw 44 und machen nur noch Abstecher zu einzelnen Sehenswürdigkeiten.

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Die alte Route 66 ist schwer zu finden und auch nicht einfach zu fahren. Teilweise müssen auch wir für einige Meilen auf die Schnellstraße.Mit der vollgepackten CBX macht das aber keinen Spaß. Wir sind auch nicht sehr schnell unterwegs, fast nie schneller als 60 Meilen pro Stunde und werden deshalb auch von den großen Trucks überholt. Aber irgendwann taucht es wieder auf, das Schild und alles ist gut..

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Wir fahren durch Oklahoma, Missouri und Illinois bis Chicago, dem Ende der Route 66. Unterwegs besuchen wir all die berühmten Stätten entlang dieser historischen Straße.

Besonders erwähnen möchten wir hier das Munger Moss Motel, das seit 42 Jahren immer noch von derselben Inhaberin (Ramona) geführt wird.

Ein weiterer Höhepunkt auf der Route 66 ist Saint Louis mit seinem Wahrzeichen. Natürlich sind wir ganz oben im Bogen gewesen und haben von 192 m den Mississippi und die Stadt betrachtet.

Von Saint Louis bis Chicago sind es nur noch knapp 500 km, aber wir müssen in Joliet unbedingt noch einmal anhalten. Für Musikliebhaber ist es sogar ein Muss.

Was haben John Belushi und Dan Aykroyd mit Joliet und dem dortigen Gefängnis zu tun?

Hier kommt die Auflösung:

Das Ende der Route 66 ist erreicht. Nun fehlt uns noch der erste Teil der Route 66 von Santa Monica bei Los Angeles bis Amarillo.

3 Gedanken zu „Route 66

  1. Hi Richard,
    Yes of course, we visited the museum. It was small, but very nice. Thank you for the tip.
    We are in Claremore now and we miss the Shooting Range.

    Best regards

    Udo & Gaby

    1. Good to hear from you Udo and Gaby!
      I wish you could have gone to the gun range. I promise we would have shown you a safe, unforgettable, authentic Oklahoma experience. If you ever pass this way again look us up. The offer remains open anytime. I certainly admire your free spirit and sense of adventure! Safe travels.

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