Golfküste

Where do you come from? Ah, from Germany?! Which year is the bike? Is ist a BMW? Do you also have a RV? What? In a tent?!  Is that rainproof?

Das sind alles Fragen, die wir fast täglich gestellt bekommen – nicht nur auf Campingplätzen. Amerikanische Motorradfahrer (ca. 90% Harley-Treiber) und Camper ticken völlig anders als ihr Pendant in Deutschland oder Europa. Wir haben hier schon ein paar hundert Harleys gesehen – keine dreckig, nicht mal angestaubt. Die fahren nämlich nur bei Sonnenschein ein paar Kilometer bis zum nächsten Stammtisch und dann war es das auch schon. Diese Mentalität hat uns auch bewogen, nicht zur Bike Week nach Daytona zu fahren. Dabei spielte sich dieses Spektakel doch fast vor unserem Zelteingang ab (300 km).

Wir suchen einen  Weg  an der Küste entlang nach Nordwesten zum nächsten Übernachtungsplatz. Der liegt malerisch an der Apalachicola Bay, ist aber auf eine Nacht begrenzt.

Der nächste Tag birgt so einige Überraschungen: Wir fahren die Golfküste entlang bis Fort Walton Beach. Landschaftlich war das einmal sehr schön. Doch jetzt gleicht alles  einem Katastrohengebiet, Michael hat ganze Arbeit geleistet. Überall riesige Schuttberge und umgeknickte Wälder. Wir finden auch keinen Campingplatz, denn die sind von Einheimischen belegt, die noch immer keine Wohnung haben.      GOLFBILDER

Wir gehen zum Inder ins Motel..

Insgesamt sind wir auf unserer Amerikatour 11500 km gefahren, bis auf Kleinigkeiten pannenfrei. Das Profil der Heidenau aber nähert sich dem Ende. Wir haben in Pensacola einen Händler gefunden und bei ihm zwei neue K60 bestellt. Die Lieferzeit beträgt 18 Tage!
Auf dem Campingplatz in Milton, nördlich von Pensacola, richten wir uns für diese Zeit ein.

In Milton gibt es eine interessante Konstellation: Zwei Craftbeerbrewerys. Sie liegen nicht nur in der gleichen Straße, nein, auch noch direkt gegenüber. Eine hat sich im ehemaligen Postoffice eingerichtet, die anderen, die Bartlosen, gegenüber in einer ehemaligen Tankstelle.

Wen besuchen wir zuerst? Die „Bärtigen“. Wir verkosten  Brew Angles IPA und Milk Stout.  Die Bartlosen müssen wir nicht mehr besuchen, es sitzt sowieso keiner gegenüber. Alles drängt sich bei den Brew Angels.
Eine gute  Stunde müssen wir aber noch zu Fuß durch den Ort um den Alkohol abzubauen. Alkoholisiert, auch nur leicht, fahre ich die CBX nicht. Die gute Stunde nutzen wir für ein paar Fotos vom Ort, der schon leichtes Südstaatenflair zeigt.

Die Reifen sind eingetroffen

Die Warterei hat ein Ende und wir fahren zum Cycle Gear. Die Heidenau sind knapp ein Jahr alt und damit recht frisch.Wir laden sie auf die CBX und fahren zum empfohlenen Monteur.

Der checkt die CBX,

nennt einen ziemlich hohen Preis für die Montage und fährt das Mopped in die Werkstatt.

Nach 4 (VIER) Stunden sind die Räder mit neuen Reifen wieder drin. Wir zahlen den horrenden Betrag und fahren zum Campingplatz. Ein ungutes Gefühl aber bleibt. Am nächsten Tag baue ich die Räder noch einmal auf dem Campingplatz aus. Einfach um zu sehen, ob z. B. alle Distanzbuchsen wieder drin sind.

Alles ist in Ordnung. Aus- und Einbau auf dem Campingplatz ohne Hebebühne oder anderer Werkstattausrüstung : 45 Minuten.

Morgen verlassen wir den schönen Platz

und fahren nach Alabama zum Barber Vintage Museum.

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